Göttertanz Playlist vom 17.03.18

BY DJ TOM MANEGOLD

Widukind „Berlin-Bagdad“
Gerrard, Lisa „The Unfolding“
Game of Thrones Season 6 OST „The Winds of Winter“
Hans Zimmer: Black Hawk Down „Still-Reprise“
Interstellar Main Theme
Johan Johansson/ Prisoners OST: The Candlelight Vigil
Jóhann Jóhannsson: Its Not Your Fault
Jóhann Jóhannsson: Payphone
OMNIA: Toys in the Attic
Sinke Dûs: That Which Was Lost

Sopor Aeternus: Question Beyond Terms
Branduardi, Angelo: Ballo in fa diesis Minore (album)
In My Rosary: Wahre Freundschaft
Death In June: Break the Black Ice
Rosa Crux: Exvrge
Ordo R. Equilibrio: Hell is where the Heart is – The Gospel of Tomas

Die Fantastischen Vier: Millionen Legionen
Schandmaul: Sturmnacht
Qntal: Palästinalied

Audiomachine: Fire and Honor
Irfan: Hagia Sophia
Faun: Punagra
Björk: Army Of Me
Zola Jesus: Vessel
Dolores Riordan: God be With You

Goethes Erben: Lazarus
Nine Inch Nails: Closer
Bearer Of The Inmost Sun: Hail Jerusalem
Triarii: Roses 4 Rome (Feat. Ordo Rosarius Equilibrio)
Dead Can Dance: Opium
Faun: Gaia
Helium Vola: Saber D_amor
Qntal: Frühling
Faun: Oyneng Yar
Zola Jesus: Soak
Lisa Morgenstern: allegro con fuoco
Fever Ray: Keep The Streets Empty For Me

Wardruna: Helvegen
Sephiroth: Wolftribes
Rammstein: Spring
Hans Zimmer: Time (Instrumental Core Remix)
Game of Thrones: Main Theme (Extended)
In The Nursery: Silent In Time
Dernière Volonté: La Foudre et le Tonnerre
Ball, Dave: In Strict Tempo
Hunting Lodge: Tribal Warning Shot
Garmarna: Antiokia
OMNIA: Mongol

Helium Vola: Selig
Lens, Nicholas Sumus Vicinae
Sopor Aeternus: In der Palästra
Rosa crux: terribilis
Heilung: Alfadhirhaiti
Omnia: Wytches Brew
Omnia: Satyr Sex
OMNIA: Moon
Mila Mar: Nova
Daniel Pemberton/King Arthur OST: The Devil & The Huntsman
Massive Attack: Inertia Creep
Blood Axis: Reign I Forever
Triarii: Ode To The Sun
Zola Jesus: Exhumed
Rome: Swords to Rust – Hearts to Dust
Of The Wand & The Moon: A CANCER CALLED LOVE
Goethes Erben: Sitz der Gnade
Therion: Rise Of Sodom And Ghomorra
In Extremo: Herr Mannelig
Corvus Corax: Dulcissima (Single)
Valravn: Kelling
FAUN and The Pagan Folk Festival feat. Sieben and In Gowan Ring Live: Satyros
Cranberries: Zombie
Rome: Der Wolfsmantel
Sol Invictus: Black Easter
Rob D vs. Klaus Kinski: Clubbed To Death (Verehrt und Angespien Rework)
Cave, Nick: Ship Song
Deine Lakaien: Love Me To The End (live acc)
Lisa Morgenstern: Eskalation [cello version]
Gerrard, Lisa: The Human Game
Sopor Aeternus: Saltatio Crudelitatis

 

Nächster Göttertanz?

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www.manegold.de

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Jóhann Jóhannsson

Der isländische Komponist Johann Johannson ist gestorben. Heute. In Berlin. Johann Johannsson, der es als Komponist der phänomenalen Soundtracks von „Prisoners“, „Arrival“, „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ und „Sicario“ zu Ruhm und Ehre brachte …

RIP, JJ.

Jóhann Jóhannsson

Venus. Ein Göttertanz im Frühling.

„Venus“ ist ein uraltes Prinzip, nicht zuletzt, weil der neben der Erde einzige „weibliche“ Planet sehr deutlich mit bloßem Auge am Himmel zu erkennen ist und deshalb in der Mythologie schon im Zeitalter vor dem Fernrohr eine bedeutende Rolle gespielt hat.

„Venus“ ist die erste und letzte Lichterscheinung, neben Mond und Sonne, die am Nachthimmel zu sehen ist. Weil sie zwischen Erde und Sonne rumschwebt, ist sie während der fortgeschrittenen Nacht aber nicht zu sehen. Sie dreht sich vergleichsweise langsam „falsch herum“, also im Uhrzeigersinn um sich selbst. Deshalb geht auf der Venus die Sonne im Westen auf und im Osten unter.

„Venus“ ist die Göttin der Liebe. Sie wurde von den Griechen Aphrodite, von den Ägyptern Isis und von den SumerernInanna“ genannt – und von den Germanen „Frija“. Ihr ist der sechste Wochentag gewidmet (Vendredi, Venerdì, Viernes vom lateinischen Veneris dies und  Freitag, Friday vom germanischen Frija).

Jetzt wird es tragisch: Die Göttin der Liebe hat als einziger Planet in unserem Sonnensystem keinen Begleiter. (Merkur ignorieren wir, weil der wahrscheinlich mal die Venus beglitten hat – und sich dann von der Sonne so sehr angezogen fühlte, dass er die Venus verlassen hat. Was für ein Idiot!)

Die Venus bildet mit ihren Postitionen innerhalb von acht Jahren am Himmel einen fast gleichmäßigen fünfzackigen Stern. Deshalb wird sie seit der Antike u.a. mit einem Pentagramm symbolisiert.

Und die Venus heißt auf lateinisch Lucifer, dt.: Lichtbringer.
Lucifer hatte sehr lange überhaupt nichts mit dem Teufel zu tun gehabt. In der frühchristlichen Mythologie ist der Morgenstern noch ein Symbol für den herannahenden Gottessohn und dessen lichtvolle Erscheinung in der „Nacht der Welt“. Bei den Gnostikern und Katharern, die u.a. die Erde als die Hölle ansahen, galt Lucifer als Bote und Vertreter des einen unvorstellbaren Gottes. Erst die kirchliche Auslegung im Lukasevangelium (10,18) und Jesaja (14,12–14) machte aus dem Lichtbringer den Widersacher und setzte ihn mit Satan gleich.

Ich persönlich finde ja an einer weiblichen oder männlichen Gottheit, die den Menschen das Licht bringt, nichts Bedrohliches. Da ist es egal, ob es ein wärmendes oder erhellendes Licht ist.


GÖTTERTANZ  “Venus”

  • Samstag, 17.3. 2018
  • Ab 21 Uhr
  • 1st Floor: DJ ToM Manegold (Ritual, Neocelt, Paganfolk, Klassik, Gothic, Apocalyptic, TripStuff)
  • 2nd Floor: DJ Crusty (Dark Wave Club ClassX)
  • Schloss Thurn, Schloßstraße 18, 91336 Heroldsbach
  • VORVERKAUF NUTZEN!

 

Foto: Enrico Frehse – http://www.phantasmal-image.de | Model: http://www.Melody-Aurora.de

 

 

Dolores O’Riordan „God Be With You“

 

Dolores O’Riordan ist gestorben. Jeder kennt die Stimme der Cranberries und deren Welthit „Zombies“. „God Be With You“ ist aus dem Soundtrack des Thrillers „Vertrauter Feind (The Devil’s Own)“ aus dem Jahr 1997 – und öfter auf den Göttertänzen gelaufen. Das Lied wird auf unserer nächsten Zusammenkunft zu hören sein …

ZOLA JESUS „OKOVI“ (Album)

Na, GEHT DOCH!!

Sie ist zurück. Die schöne Traurigkeit in der Musik von Zola Jesus. Die Haare sind schwarz. Und die Musik ist es auch. Ein bisschen so wie damals … zu „Vessel“-Zeiten. Das ist die Hölle für einen Musikanten, wenn man ihm derartige Rückwärtsgewandheit attestiert. Aber ganz so einfach ist es nicht. Stellenweise übertrifft das alles, was sie vorher gesungen hat. Auch wenn sie in dem selben kalten Raum sitzen mag, wie damals, quasi in ihre Hölle heimgekehrt zu sein scheint, so wächst sie doch mehrmals im Laufe des Albums über sich und dieses damals hinaus.

Es mag grausam klingen, aber meistens ist es irgend eine Traurigkeit, die Menschen dazu veranlasst, tiefgehende Musik zu machen … und wird diese Musik erhört, dann gehts den Musikanten meistens zu gut, als dass sie weiter gute Musik machen könnten …

Schlimm ist das, also dieser Fluch, dass man offenbar nix Ordentliches mehr zustande bekommt, sobald es einem gut geht.  Danke für  „Ovoki“! Und möge Frau Danilova trotzdem und damit glücklich werden.

ZOLA JESUS WIKI

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ToM