Zola Jesus „Exhumed“

 

 

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Jóhann Jóhannsson

Der isländische Komponist Johann Johannson ist gestorben. Heute. In Berlin. Johann Johannsson, der es als Komponist der phänomenalen Soundtracks von „Prisoners“, „Arrival“, „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ und „Sicario“ zu Ruhm und Ehre brachte …

RIP, JJ.

Jóhann Jóhannsson

ZOLA JESUS „OKOVI“ (Album)

Na, GEHT DOCH!!

Sie ist zurück. Die schöne Traurigkeit in der Musik von Zola Jesus. Die Haare sind schwarz. Und die Musik ist es auch. Ein bisschen so wie damals … zu „Vessel“-Zeiten. Das ist die Hölle für einen Musikanten, wenn man ihm derartige Rückwärtsgewandheit attestiert. Aber ganz so einfach ist es nicht. Stellenweise übertrifft das alles, was sie vorher gesungen hat. Auch wenn sie in dem selben kalten Raum sitzen mag, wie damals, quasi in ihre Hölle heimgekehrt zu sein scheint, so wächst sie doch mehrmals im Laufe des Albums über sich und dieses damals hinaus.

Es mag grausam klingen, aber meistens ist es irgend eine Traurigkeit, die Menschen dazu veranlasst, tiefgehende Musik zu machen … und wird diese Musik erhört, dann gehts den Musikanten meistens zu gut, als dass sie weiter gute Musik machen könnten …

Schlimm ist das, also dieser Fluch, dass man offenbar nix Ordentliches mehr zustande bekommt, sobald es einem gut geht.  Danke für  „Ovoki“! Und möge Frau Danilova trotzdem und damit glücklich werden.

ZOLA JESUS WIKI

OFFICIAL

ToM

Omnia „Saltatio Vita“ live

Omnia beschenken sich und die Welt. Zu Jennys Geburtstag gibts auf You Tube ein weiteres amtliches Video von der „I Don´t Speak Human“ Tour. Das Stück „Saltatio Vita“ ist in dieser Version auch auf der „Live On Earth“ CD enthalten. Einfach der Wahnsinn.

OMNIA „Live On Earth“

OMNIA: Live On Earth
OMNIA: Live On Earth

Seitdem Omnia 2006/2007 mit den Alben „Pagan Folk“ und „Alive“ endlich auch für ein größeres Publikum zum „Nonplusultra“ akustischer Liveperformance avancierte, ist unglaublich viel passiert. Sie haben vielversprechende Plattendeals wieder ausgeschlagen und mit extravganten musikalischen Experimenten auf den Alben „Wolf Love“ und „Musick & Poetree“ nicht nur ihre Fans vor den Kopf gestoßen. Und die Besetzung um Steve und Jenny wechselte eine zeitlang atemberaubend schnell. Als 2010 Mitbegründer Luka die Band verließ, war Trauer angesagt, denn der Hühne hat nicht nur mit seinem unnachahmlichen Didgeridoo-Spiel die Band maßgeblich geprägt. Jahrzehntelang Folk´n´Roll hinterlässt Spuren. Und die Welt ist verwöhnt, sie verzeiht nie, weder Änderungen noch Entgleisungen und sie reagiert empfindlich, wenn erfolgreiche Rezepte verändert werden… Und so haben Country- und Hip-Hop-Avancen und Jennys souveräner Schwenk von der keltischen Harfe hin zum Piano die Menschen irritiert. Auch die extremen fröhlichen Ausflüge in die seichten Gewässer der Pop-Musik waren für manche gewöhnungsbedürftig…

Doch eine Band, die sich ändert, ist lebendig. Und Omnia haben schon immer gemacht, was sie wollten und sich um Genre und Schubladen einen Dreck geschert… Und wie zum Beweis ist „Live On Earth“ dann auch der emotionale Kracher, der alte und neue Songs und jede noch so schmerzhafte Veränderung in den unvergleichlichen Omnia Kosmos integriert. Die in ihren Studioversionen doch etwas sperrig wirkenden Sachen, wie „Niiv“ und vor allem „I Don´t Speak Human“ wirken erst in dieser Live-Interpretation wirklich fertig. Omnia geben Gas, machen mehr Druck und fügen ihrem Pagan Folk nun völlig berechtigt ein trotziges ROCK hinzu.

Eines der wichtigsten Lieder meines Lebens,  „The Sheenearlahi Set“, hat mich dann auch erneut wieder umgehauen. Das Stück ist als Bonus Track auf der CD „Pagan Folk“ enthalten und zeigt in der neuen Version, was sich in dieser Zeit alles in dieser Band verändert hat. Es gelingt Omnia tatsächlich, da noch eins draufzusetzen. Zwar trägt die nunmehr exzellente Produktion maßgeblich dazu bei, dass dieses Album wirklich rockt, doch das gelingt Omnia immer noch ohne Bratgitarre und Potenzgeschrei. Auch mit konventionellen Drums und einem Stagepiano lässt sich nichts und niemand mit Omnia vergleichen. Intensität, Spielfreude, Magie, Botschaft, Spaß. All das kommt an und mac ht „Live On Earth“ zu meinem Album des Jahres…

Apropos Botschaft: Bei Omnia muss man sehr aufpassen, denn Steve ist ein Verführer. Er kocht Hirne weich und  zerstört mitunter Weltbilder. Ob man will oder nicht. Und egal, ob man die Neu-Heidnische Religion mag oder nicht, Omnia propagieren einen wirklich alternativen Lebensstil. Und im Gegensatz zu den meisten Clowns, die ich so kennengelernt habe, meinen sie es wirklich ernst.

OMNIA BAND SHOP – direkt bei der Band oder eben bei AMAZON

Neues Dead Can Dance Album „Anastasis“

Der Webshop Infrarot verkündet die Rückkehr einer Legende!

„16 Jahre nach ihrem Album „Spiritchaser“ kehren Dead Can Dance mit einem weiteren Meisterwerk zurück! „Anastasis“ ist ein klassisches Dead Can Dance-Album, das aber nicht in die Nostalgiefalle tappt, sondern modern und zeitlos klingt, als hätte sich die Band gerade erst formiert. Epische Soundscapes, der unverkennbare Gesang von Lisa Gerard and Brendan Perry ergeben große Songs mit einer Soundfarbe, wie sie nur Dead Can Dance hinbekommen und alle Vergleiche zu anderen Bands obsolet machen.“

DAS NEUE DEAD CAN DANCE ALBUM

 Das neue Dead Can Dance Album gibt es in drei Versionen.

  • Anastasis (Special Edition)
    Dieses exklusive limitierte Box Set ist ein speziell angefertigtes Hardcover Buch mit geprägtem Band Logo und Albumtitel (inkl. acht Seiten individuell designtem Album-Artwork und Songtexten). Zudem bietet das Set einen signierten 6″ x 8″ Kunstdruck, einen USB Stick im Design des Albumcovers (inkl. dem Album in 24 Bit Audio Files) sowie das reguläre „Anastasis“ CD Album.
  •  Anastasis (CD) Das Album als CD
  • Anastasis (Vinyl) Das Album auf zwei LP

ANASTASIS bei INFRAROT