Venus. Ein Göttertanz im Frühling.

Foto: Enrico Frehse - www.phantasmal-image.de | Model: www.Melody-Aurora.de

„Venus“ ist ein uraltes Prinzip, nicht zuletzt, weil der neben der Erde einzige „weibliche“ Planet sehr deutlich mit bloßem Auge am Himmel zu erkennen ist und deshalb in der Mythologie schon im Zeitalter vor dem Fernrohr eine bedeutende Rolle gespielt hat.

„Venus“ ist die erste und letzte Lichterscheinung, neben Mond und Sonne, die am Nachthimmel zu sehen ist. Weil sie zwischen Erde und Sonne rumschwebt, ist sie während der fortgeschrittenen Nacht aber nicht zu sehen. Sie dreht sich vergleichsweise langsam „falsch herum“, also im Uhrzeigersinn um sich selbst. Deshalb geht auf der Venus die Sonne im Westen auf und im Osten unter.

„Venus“ ist die Göttin der Liebe. Sie wurde von den Griechen Aphrodite, von den Ägyptern Isis und von den SumerernInanna“ genannt – und von den Germanen „Frija“. Ihr ist der sechste Wochentag gewidmet (Vendredi, Venerdì, Viernes vom lateinischen Veneris dies und  Freitag, Friday vom germanischen Frija).

Jetzt wird es tragisch: Die Göttin der Liebe hat als einziger Planet in unserem Sonnensystem keinen Begleiter. (Merkur ignorieren wir, weil der wahrscheinlich mal die Venus beglitten hat – und sich dann von der Sonne so sehr angezogen fühlte, dass er die Venus verlassen hat. Was für ein Idiot!)

Die Venus bildet mit ihren Postitionen innerhalb von acht Jahren am Himmel einen fast gleichmäßigen fünfzackigen Stern. Deshalb wird sie seit der Antike u.a. mit einem Pentagramm symbolisiert.

Und die Venus heißt auf lateinisch Lucifer, dt.: Lichtbringer.
Lucifer hatte sehr lange überhaupt nichts mit dem Teufel zu tun gehabt. In der frühchristlichen Mythologie ist der Morgenstern noch ein Symbol für den herannahenden Gottessohn und dessen lichtvolle Erscheinung in der „Nacht der Welt“. Bei den Gnostikern und Katharern, die u.a. die Erde als die Hölle ansahen, galt Lucifer als Bote und Vertreter des einen unvorstellbaren Gottes. Erst die kirchliche Auslegung im Lukasevangelium (10,18) und Jesaja (14,12–14) machte aus dem Lichtbringer den Widersacher und setzte ihn mit Satan gleich.

Ich persönlich finde ja an einer weiblichen oder männlichen Gottheit, die den Menschen das Licht bringt, nichts Bedrohliches. Da ist es egal, ob es ein wärmendes oder erhellendes Licht ist.


GÖTTERTANZ  “Venus”

  • Samstag, 17.3. 2018
  • Ab 21 Uhr
  • 1st Floor: DJ ToM Manegold (Ritual, Neocelt, Paganfolk, Klassik, Gothic, Apocalyptic, TripStuff)
  • 2nd Floor: DJ Crusty (Dark Wave Club ClassX)
  • Schloss Thurn, Schloßstraße 18, 91336 Heroldsbach
  • VORVERKAUF NUTZEN!

 

Foto: Enrico Frehse – http://www.phantasmal-image.de | Model: http://www.Melody-Aurora.de

 

 

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Autor: Thomas Manegold

Autor, Künstler, Mediengestalter, Periplanetaner

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