Der Göttertanz mit ein paar Hindernissen im Haus Leipzig

Goettertanz 2016 Leipzig

Hallo Fans meiner Rituellen Zusammenkunft!

Danke für das rege Interesse an der werweißwievielten Party, die ich im Rahmen des Wave Gotik Treffens machen durfte. Der Göttertanz im Haus Leipzig in der Nacht von Sonntag auf Montag war ein großartiger Abend und ihr ward ein phänomenales Publikum. Es hätte perfekt sein können, wären da nicht ein paar Kleinigkeiten …

Der gesamte wirklich wunderschöne, aber auch riesige Saal des Haus Leipzig war leergeräumt, es gab keinerlei Sitzgelegenheiten. Und weit und breit auch keinerlei Abstellmöglichkeiten für Getränke. Ich hatte das im Vorfeld angesprochen, aber von dem ja nun zahlreich anwesenden Personal hat mein Vorschlag niemanden interessiert. Dabei gab es sowas wie Stehtische im Backstage und Stühle, die prima an den Seiten des Saals für ein bisschen Komfort hätten sorgen können… Ihr habt euch dann aus den Stapeln ein paar Stühle geholt … was man euch dann verbieten wollte …

Außerdem gab es so gut wie kein Licht. Der Techniker ist mit seinem Tablet ein bisschen rumgelaufen und hat die Laustärke-Pegel überwacht. Die Lichtinstallation wurde aber faktisch nicht benutzt. Ja, ich kann auch eine Party bei Kerzenschein machen, aber wenn der geile Scheiß schon mal in der Traverse hängt, sollte man ihn auch benutzen …

Mir wollte man anfangs nur alkoholfreie Getränke ausgeben … nicht aus Geiz, sondern weil man mit DJs so schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich hab nach einigem Hin und Her dann doch meine paar Bier vom Fass bekommen. Und, sagen wirs mal so, ich weiß jetzt ziemlich genau, warum auf vielen Stage-Ridern der Bands immer Flaschenbier draufsteht …
Dennoch war der für unsere Party bestens geeignete Saal rappelvoll und ihr habt euch auch von der Lagerhallenatmosphäre nicht einschüchtern lassen… ihr habt gefeiert!

Gegen 4 Uhr wurde ich dann aufgefordert, punkt 4.30 zu enden. Das hat euch gar nicht gefallen. Denn es war ja Open End angekündigt. Die Hütte war voll und dann hat man euch einfach 4.30 UHR !!! rausgeschmissen, bei immer noch vollem Haus. Sowas geht gar nicht. Und ich möchte mich für diese herablassende Behandlung entschuldigen. Und ja, ich möchte auch denen, die vielleicht noch später gekommen wären, durch die Blume mitteilen, dass es an euch und mir nicht gelegen hat 🙂 Jedenfalls war dies meine allererste Party auf dem WGT, bei der ich nach dem Auflegen erst ins Bett gegangen bin und danach frühstücken.

Falls ich wieder einen Göttertanz auf dem WGT machen sollte, wird es einen konkreten Vertrag mit Stage-Rider geben, der mir mein Bier und euch erträgliche Rahmenbedingungen garantiert. Versprochen.

Es mag sein, dass viele Menschen vom Auf-eine-Party-gehen nix anderes erwarten, als abgefüllt und abgeschleppt zu werden, aber der Göttertanz war und ist nunmal etwas anderes. Und euer reger Zuspruch zeigt ja, dass eine außergewöhnliche Musikauswahl und stilvolles Feiern beliebter sind, als manche vielleicht denken.

Beste Grüße
ToM

P.S.: Und nein, es ist sonst nicht meine Art, mich derart öffentlich zu äußern, aber einerseits weiß ich immer noch nicht, wer für was zuständig war an jenem Abend – und andererseits empfinde ich es als tragisch, dass so ein bisschen Desinteresse und so ein bisschen Trägheit vielen Menschen die Stimmung unnötigerweise getrübt haben.

Auf bald.

Gemenids

 

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Autor: Thomas Manegold

Autor, Künstler, Mediengestalter, Periplanetaner

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